Bericht der Drückjagd in Diensthoop am 02.12.2011

Die jährliche Drückjagd im Diensthoop stellt eigentlich einen Höhepunkt in unserem Jagdjahr dar. Morgens voller Freude – trotz einsetzenden Regens und schlechter Prognose – auf den Weg gemacht, sollte sich die Freude dann bei der Begrüßung der Jagdgäste und -helfer in tiefste Beschämung wandeln. Angekündigt waren von unserer Gruppe 9 Hundeführer mit Hunden, 1 Hundeführer hatte sich noch direkt beim zuständigen Revierförster, Herrn Müller, angemeldet. Angereist sind dann sage und schreibe 4 Hundeführer mit 6 Hunden. Die Jagd im Diensthoop ist eine sehr tolle Jagd und verdient es nicht, das sich die Hundeführer so verhalten Das hatte zur Folge, das die vorhandenen Jäger/ Treiber mit ihren Hunden viel mehr an Fläche arbeiten mußten als vorgesehen und ebenfalls zur Auswirkung, das die Strecke mit 7 Stück Damwild, 10 Rehen und 1 Sau für diese Revierverhältnisse sehr gering ausfiel, wobei im Vorfeld auch darauf hingewiesen wurde, das wohl nur wenig Schwarzwild sich vor Ort aufhalten würde. Dank der langen Trockenzeit im November, war das Revier sehr gut zu begehen und machte uns Treibern die Arbeit wenigstens etwas leichter. Aufgeteilt in 3 Abteilungen machten wir uns auf den Weg: Reinhard mit Dux bekam sein Abteil zugewiesen; hatte kurzzeitig die Orientierung verloren und tauchte in unserem Beritt auf. Wir konnten ihn dann in die richtige Richtung dirigieren. Horst war mit seinem Rüden im Kerngebiet mit einem Treiber unterwegs. Zuwenig, um das große Gebiet ordentlich zu beunruhigen. Ramona und ich hatten das Gros der Hunde ( 3 und 1 ). Wir kämpften uns wie jedes Jahr durch die Brombeeren und haben dann auch diesmal die andere Seite mit durchgestöbert. Wild bekamen wir ausreichend zu sehen und die Hunde konnten über Arbeit nicht klagen. Die tolle Arbeit der Hunde, bestätigt durch viele der ansitzenden Jäger, entschädigten uns dann ein wenig, obwohl uns das Verhalten der nicht erschienen Gruppenmitgliedern nicht aus dem Kopf ging. Bis zum Schüsseltreiben – leckere Hochzeitssuppe und Tafelspitz- wurden interessante Gespräche geführt und Erfahrungen ausgetauscht. Wir hoffen sehr, im nächsten Jahr wieder an dieser so schönen interessanten Jagd teilnehmen zu dürfen.