Bericht Diensthop 03.12.2015

Sehr zum Leidwesen der zuständigen „Einsatzleitung“ unserer Gruppe fielen wieder zu viele Hunde im Vorfeld aus. Bei der Begrüßung durch Herrn Müller, Forstbeamter für den Diensthop, erschienen 5 Hundeführer unserer Gruppe mit 6 Hunden. Ein Hundeführer, dessen Hund gerade einmal vor knapp 3 Wochen verstarb, ließ es sich trotzdem nicht nehmen und unterstützte uns. Herzlichen Dank auch an ihn. Neben unseren Hunden waren auch die anderen bekannten Gesichter mit ihren Vierbeinern vor Ort. Es fühlt sich an wie bei einem „Familientreffen“.

Die Einsatzgebiete waren auch hier klar und so rückten alle Beteiligten zügig ab. Das Wetter war inzwischen besser geworden. Immerhin von oben kein Nass – es reichte uns das Wasser stellenweise, was von unten vorhanden war. Zwar sah es schon schlimmer aus, aber es machte das Gehen doch nicht einfacher. Die Brombeeren beherbergten diesmal keine Sauen. Wildkontakt hatte jede Gruppe. Was besonders viel zu sehen war, waren die zahlreichen Schnepfen.

Auch hier ging es nach dem gewohnten Ritual – Ende des Treibens und nachdem die Hunde versorgt sind, ab ins Gasthaus zum Kaffee und Kuchen. Dabei die Erlebnisse austauschen. Am Streckenplatz schon mal nachsehen, wie wohl die Strecke sein wird. An das Ergebnis vom Vorjahr konnten wir nicht heran kommen, was vielleicht auch an der zu geringen Zahl der Hunde lag. So lagen dann 2 Damspießer, 7 Damtiere/ -kälber, 7 Rehe und eine Sau.

Der Termin für diese Traditionsjagd in 2016 ist fest im Kalender vermerkt und natürlich werden wir bemüht sein, eine starke Truppe an Hunden und Führern zur Verfügung zu stellen. Der harte Kern der Diensthoper Hundeführer hat sich das Datum vorgemerkt und wird auf jeden Fall dort erscheinen. An Herrn Müller ein Dankeschön für diese tolle Jagd und das er uns nach wie vor das Vertrauen ausspricht.