Bericht DJ Düngel 04.12.2015

Das morgendliche Treffen fand bei der Weihnachtsbaumplantage des zuständigen Forstbeamten Bernd Wiedenroth statt. Der Unterstand war beheizt und es stand Kaffee in ausreichender Menge zur Verfügung. Nach der Ansprache und Einteilung rückte die gesamte Korona ab ins Revier. Von uns hatten sich 3 Hundeführer mit 4 Hunden eingestellt, die in 2 Gruppen aufgeteilt wurden. Jede Gruppe bekam eine Karte in die Hand und ein paar angehende Jungjäger hinzu. Dann durften wir losziehen. 2 Treiben mit einer halben Stunde Pause zum Aufbrechen des bis dahin erlegten Wildes.

Immer wieder waren Schüsse zu hören – auf Sauen ließen sie aber nicht schließen.

Die größte Aufregung hatte wohl Christine mit ihren beiden Foxterriern an diesem Tag. Beim ersten Treiben wurde nur die jüngere Hündin eingesetzt. Zur Unterstützung und weil das Gelände nicht so schwergängig für die inzwischen schon über 11jährige Donna war, sollte diese mitlaufen. Die ersten 10 Minuten suchten die beiden Hündinnen gemeinsam in Sichtweite. Nach dem Ausrichten auf einem Weg waren sie auf einmal verschwunden – kommt ja vor. Als jedoch das Ortungsgerät nur noch ein ? aufwies und sich an der Entfernung nichts änderte, suchte die Hundeführerin die Stelle auf, wo die Hunde das letzte Signal hatten. Der Schreck war riesig. Eine übergroße Dachsburg lag vor ihr. Nachdem in die Röhren gerufen und gepfiffen wurde, entfernte sich Christine. Wiederholte das noch 1- 2 mal mit dem Erfolg, das Luzie nach guten 45 Minuten wieder ans Tageslicht kam und den gelben Sand erst einmal ausschüttelte. Hund angeleint und nochmals nach Donna gerufen. Diese tauchte dann 20 Minuten später ebenfalls auf und suchte ihr Frauchen. Außer einem kleinen Schmiss an der Lefze hatte sie keine Verletzungen. Da das Treiben von der Zeit her eh in Kürze beendet sein würde, wurde auch sie angeleint und zum Wagen gebracht. Letztendlich waren alle froh, das dies so gut ausgegangen war. Der Bitte, zukünftig solche Bauanlagen den Hundeführern mit Terriern oder Teckeln im Vorfeld anzusagen, wird hoffentlich gefolgt.

Das Streckelegen erfolgte dann wieder bei der Weihnachtsbaumplantage.