Berichte

Saugattertag 2017

Am 12.08.2017 trafen sich 6 Mitglieder und 3 Gäste zum diesjährigen Übungstag im Schwarzwildgatter. Wieder einmal mehr war es das Saugatter Mahlpfuhl, da wir dort sehr gute Übungsbedingungen vorfinden und alle Teilnehmer jedes Jahr aufs Neue sehr begeistert sind. Im Gegensatz zu den Vorjahren (Termin war meistens Mai/Juni) war uns das Wetter mal wohl gesonnen. Keine glühende Hitze, sondern moderate Temperaturen um die 19 Grad. Dabei teils sonnig, teils wolkig. Optimale Bedingungen für Hund und Hundeführer.

Vertreten waren zwei Bracken (Deutsche und Tiroler), ein Jagdterrier, 1 Parson Terrier und der Foxterrier. Auch zwei Welpen, die gerade etwas über 2 Monate alt waren, durften schon mal Sauenduft schnuppern. Von aussen sahen sie dem Treiben zu und später durften sie mal an der Leine mit in das Gatter, um zu sehen, wie die Mama bzw. Ziehmutter an den Sauen arbeitete. Ein wichtiger Schritt in Richtung späterem Einsatz. Wir haben schon oft so mit den jungen Hunden gearbeitet und beim späteren ersten richtigen Üben waren die Youngster mit vollem Elan dabei.

Alle Hundeführer waren zufrieden mit dem, was ihre Hunde gezeigt haben. Eine Erstlingsführerin, die seit dem letzten Jahr erst ihren Jagdschein hat und nun mit ihrem Foxterrier auf Jagd gehen möchte, war begeistert, wie sich der Rüde innerhalb von ein paar Monaten entwickelt hatte. Zeigte der kleine Rüde im Mai in einem anderen Gatter noch kein rechtess Interesse an den Sauen im Prägungsgatter, so zeigte er hier nun sein Potenzial. Wie wichtig die Unterstützung von Seiten des Hundeführers ist, wurde bei dem jungen Foxterrier auch sehr deutlich. Erst noch sehr vorsichtig, fand er mit Hilfe seiner Führerin dann den Mut, die Sauen anhaltend zu verfolgen. Selbst durch die Suhle blieb er an den Sauen dran. Auf seinen Einsatz bei den Drückjagden sind wir sehr gespannt. Der Fox-Rüde soll unsere „Terrierfraktion“ verstärken und unterstützen.

Dem Gattermeister einen herzlichen Dank für den tollen Übungstag.

Wie immer stand uns die Hütte zur Verfügung, um einen kleinen Imbiss einzunehmen.

Im nächsten Jahr sind wir bestimmt wieder dort!

Christine Maas

Sommerfest anläßlich des 10 jährigen Bestehens der Stöberhundgruppe

Sommerfest anläßlich des 10 jährigem Bestehens der Stöberhundgruppe

Im Dezember diesen Jahres besteht die Stöberhundgruppe Weser-Ems offiziell 10 Jahre. Aus diesem Anlass wurde am 17.06. ein Sommerfest organisiert, um dieses Jubiläum ein wenig zu feiern. Leider konnten nicht alle Mitglieder daran teilnehmen. Aber das Gros traf sich bei Christine (2.Vorsitzende), die ihren Garten hierfür zur Verfügung stellte. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken ging es dann für die Zwei- und Vierbeiner auf die Revierrunde durch den Neddener Wald und Lehringer Felder. Nach dieser einstündigen Runde war wieder Platz geschaffen für das anschließende Grillen.Am reichhaltigen Bufett ließen es sich dann alle schmecken.

Bemerkenswert war das Verhalten der Hunde. Die „Haushunde“ duldeten die Besucherhunde, obwohl eine Hündin einen Welpen hatte und die andere Hünding tragend war. Aber das gemeinsame Jagen und die sehr gute Sozialisierung unserer Jagdhunde machten ein tolles Miteinander im Garten möglich.

So tummelten sich neben den drei Terriern Donna, Luzie und Nika als „Haushunde“, noch Grete (Dt.Bracke), Debbie und Hannes (Cocker Spaniel) sowie ein weiterer 4 Monate alter Cocker und eine DD Hündin im Garten. Später kamen noch zwei weiter Deutsche Bracken und ein Kleiner Münsterländer (Besucherhunde). Es war kein Gekläffe oder Geknurre zu hören, höchstens die Nachbarshunde gaben Laut.

Es war ein schöner Tag, der ein wenig an die Zeit in den Anfangsjahren erinnerte, als sich die Hundeführer der Gruppe noch öfter zu gemeinsamen Aktionen trafen.

Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben – es hat Spaß gemacht!

Christine Maas

 

 

Eröffnung der Herbstjagdsaison

Seit Jahren haben wir die Möglichkeit, die Herbstjagden mit einigen Ansitztagen in den Fösterein des Forstamtes Harsefeld zu eröffnen. Zunächst in der Hallah, dann zweimal im Hinzel und seit einigen Jahren im Beverner Wald.
Auch in diesem Jahr hatte der zuständige Revierleiter, Herr Rakowitz, alles bestens vorbereitet. Wir hatten, wie auch in den Vorjahren, ein Gebiet mit verschiedenen Ansitzeinrichtungen zur freien Verfügung.
Mit uns haben die dortigen Erlaubnisscheininhaber und vier junge Forstleute gejagt. Letztere haben auch in der Hütte gewohnt. Sehr nette junge Männer und eine Bereicherung der Ansitztage.
Gemeinsam konnten wir eine vorzeigbare Strecke erlegen und hatten zusammen gesellige Stunden.
Besonders hervorzuheben ist das traditionelle gemeinsame Frühstück am Samstag, zu dem Herr Rakowitz die Brötchen beisteuerte und jeder etwas aus seinem Fundus. Unter Jägern wird der Gesprächsstoff nicht ausgehen und noch viel weniger unter Jägern und Hundeführern,
Insgesamt gesehen wieder sehr schöne Tage. Schade, dass aus unserer Stöberhundgruppe immer nur wenige Mitglieder teilnehmen. Unser Dank gilt Herrn Rakowitz und dem Forstamt Harsefeld.

GB

Gattertag am 22.05.2016

Der erste gemeinsame übungstag fand am 22.05. statt. Wir hatten wieder einmal bestes Wetter für die Gatterarbeit, der heißeste Tag bislang. Das hat uns ganz schön schwitzen lassen. Es war eine bunte Truppe- diesmal mit 4 „Vorstehern“ dabei. Zum einen hatte ein Förster aus dem Ahlhorner Bereich angefragt und da wir bei ihm im Revier oft schon Schweiß üben durften, habe ich seinem Wunsch entsprochen. Dann habe ich einen Jagdkollegen mit Freund und 2 DD mitgenommen. Ramona wollte ihrer jungen Cesky Fousek Hündin auch mal die Wildschweine zeigen. Es war schon sehr interessant, wie die „Vorsteher“ die „Problemstellung“ Sauen bewältigten. Die beiden DD Führer hatten wohl gedacht, dass da mal schnell die Anforderungen für einen Saujager erfüllt werden. Sie mussten dann aber einsehen, dass es eben nicht mal so gemacht ist und auch ein DD das „Sauen jagen“ erst mal lernen muss. Beim 2. Übungsgang zeigte sich schon der Lerneffekt, aber für ein Leistungszeichen „SJ“ reichte es nicht. Die Hunde unserer Gruppe haben gezeigt, dass die kontinuierliche Arbeit Früchte trägt. Bei allen konnten Fortschritte festgestellt werden und das Suchen und Finden und Verfolgen klappte schon prima. Die blutjunge Cockerdame muss die Sauen erst noch kennen lernen. Imponierend fand ich persönlich, dass sich die kleine Hündin vollkommen auf die Fährten konzentrierte. Durch die Jagden im Herbst und -falls es klappt- dem weiteren Üben im Gatter, wird auch sie lernen und ihre Fähigkeiten weiter entwickeln
Wir hatten alle sehr viel Spaß, vor allem als sich der Lebensgefährte von Elke in die Suhle „legte“, um Hakon einzufangen. Der Rüde zog es vor, die Sauen anhaltend durch das Gatter zu treiben und den Wunsch von uns, sich anleinen zu lassen, fand er indiskutabel.
Auch wenn es anstrengend ist, bei solchen Temperaturen mit den Hunde zu arbeiten, es macht einfach Spaß.
Das „Schnacken“ und Austauschen von Jagderlebnissen sowie die Fortschritte von einigen Hunden zu sehen und bei den anderen die ersten Schritte zu begleiten und Tipps geben zu können, wie man das Ganze vielleicht noch fördern könnte, ist immer wieder Ansporn.
Nach getaner Arbeit schmeckte allen Beteiligten das leckere Essen und die kühlen Getränke.
An dieser Stelle möchten wir uns bei dem Gattermeister bedanken!

CM

Bericht DJ Düngel 04.12.2015

Das morgendliche Treffen fand bei der Weihnachtsbaumplantage des zuständigen Forstbeamten Bernd Wiedenroth statt. Der Unterstand war beheizt und es stand Kaffee in ausreichender Menge zur Verfügung. Nach der Ansprache und Einteilung rückte die gesamte Korona ab ins Revier. Von uns hatten sich 3 Hundeführer mit 4 Hunden eingestellt, die in 2 Gruppen aufgeteilt wurden. Jede Gruppe bekam eine Karte in die Hand und ein paar angehende Jungjäger hinzu. Dann durften wir losziehen. 2 Treiben mit einer halben Stunde Pause zum Aufbrechen des bis dahin erlegten Wildes.

Immer wieder waren Schüsse zu hören – auf Sauen ließen sie aber nicht schließen.

Die größte Aufregung hatte wohl Christine mit ihren beiden Foxterriern an diesem Tag. Beim ersten Treiben wurde nur die jüngere Hündin eingesetzt. Zur Unterstützung und weil das Gelände nicht so schwergängig für die inzwischen schon über 11jährige Donna war, sollte diese mitlaufen. Die ersten 10 Minuten suchten die beiden Hündinnen gemeinsam in Sichtweite. Nach dem Ausrichten auf einem Weg waren sie auf einmal verschwunden – kommt ja vor. Als jedoch das Ortungsgerät nur noch ein ? aufwies und sich an der Entfernung nichts änderte, suchte die Hundeführerin die Stelle auf, wo die Hunde das letzte Signal hatten. Der Schreck war riesig. Eine übergroße Dachsburg lag vor ihr. Nachdem in die Röhren gerufen und gepfiffen wurde, entfernte sich Christine. Wiederholte das noch 1- 2 mal mit dem Erfolg, das Luzie nach guten 45 Minuten wieder ans Tageslicht kam und den gelben Sand erst einmal ausschüttelte. Hund angeleint und nochmals nach Donna gerufen. Diese tauchte dann 20 Minuten später ebenfalls auf und suchte ihr Frauchen. Außer einem kleinen Schmiss an der Lefze hatte sie keine Verletzungen. Da das Treiben von der Zeit her eh in Kürze beendet sein würde, wurde auch sie angeleint und zum Wagen gebracht. Letztendlich waren alle froh, das dies so gut ausgegangen war. Der Bitte, zukünftig solche Bauanlagen den Hundeführern mit Terriern oder Teckeln im Vorfeld anzusagen, wird hoffentlich gefolgt.

Das Streckelegen erfolgte dann wieder bei der Weihnachtsbaumplantage.