Berichte

Jagd „Baumweg 2“ , FA Ahlhorn, am 10. Dezember 2014

Nach der besonders erfolgreichen Jagd in diesem Revier im November waren alle sehr gespannt. Heute wurde mit etwas kleinerer Mannschaft auf auch etwas kleinerer Fläche gejagd. In der Begrüßung wurde darauf hingewiesen dass der Abschußplan für Damwild nur noch wenige Stücke frei hat und somit jeder Jäger nur 1 Stück Damwild erlegen durfte. Das wurde dann auch beherzigt.

Die Jagd war, wie auch bei der ersten Jagd, hervorragend organisiert. Die Jäger wurden zügig angesetzt da jeder Ansteller nur wenige anzusetzen hatte und bald darauf waren die Treibergruppen gebildet und es ging ins Revier. Erste Schüsse hallten durch den Wald und Hundegeläut ließen die Hoffnung auf einen guten Jagdtag steigen. 2 ½ Stunden wurde intensiv beunruhigt und die Hundeführer konnten mit ihren Hunden immer wieder erlegte Stücke bergen. Am Ende wurden zum zentralen Aufbrechen 13 Damwild, 20 Sauen u nd 7 Rehe angeliefert. Die Aufbrechteams hatten ihre Arbeit schnell gemacht und schon bald konnte die Strecke verblasen werden und der leckere Grünkohl stand bereit. Besonders das gut organisierte Einsammeln der Strecke und das Aufbrechen in mehreren Aufbrechteams haben die Wartezeit bis zum Streckelegen angenehm verkürzt.

Wieder ging ein schöner und erfolgreicher Jagdtag zu Ende und nun ist es leider nicht mehr fern bis zur letzten Drückjagd in diesem Jagdjahr.

Drückjagd Diensthop, 5.12.2014

Am 05.12.2014 fand die Stöberhundruppen-Gründungsjagd statt. Bei bestem Drückjagdwetter – trocken, bedeckter Himmel, kalt aber nicht windig- fanden sich alle angemeldeten Hundeführer ein. Ein Wiedersehen mit Freunden und Bekannten, die man entweder auf anderen Jagden immer mal wieder antrifft oder eben nur dieses eine Mal. Da sich im Laufe der Jahre eine Stamm-Mannschaft an Hundeführern gebildet hat, war es einfach, die verschiedenen Abteilungen zu besetzen. Wer noch nie mit in Diensthop unterwegs war, wurde in Gruppen integriert, die sich auskannten. So kommt es, das bei dieser Jagd eigentlich keine „Hunde losen“ Treiber unterwegs sind. Den Hunden entsprechend wurden die Revierabteilungen zugeordnet. Die Foxterrier und Kopov-Bracke nahmen wieder einmal die Brombeeren unter ihre Fittiche. Schon beim Anfahren waren deutlich die frischen Spuren von Schwarzwild zu sehen. Die Stelle, wo die Autos abgestellt wurden, waren stark aufgewühlt. Im Verlauf der Jagd hatten die Terrier viel Sauenkontakt, aber auch Damwild und ein imposanter Schauffler kamen in Ansicht und wurden von den Hunden entsprechend begleitet. In anderen Gruppen war kein Schwarzwild zu sehen, aber auch dort gut Dam – und Rehwild, so daß die Hunde auch hier sehr gute Arbeiten zeigen konnten. Am Ende waren alle Hunde und Treiber sowie auch Schützen wohlbehalten am Streckenplatz zu sehen. Die Hundeführer wärmten sich in der nahe liegenden Gaststätte bei Kaffee, Tee oder heisser Schokolade und Kuchen erst einmal auf und erzählten von ihren Erlebnissen. Beim Streckelegen konnten dann 11 Damwild, 7 Sauen und 7 Rehe verblasen werden. Ein gutes Ergebnis und immer wieder mal Lob für die tolle Hundearbeit. Das freut jeden Hundeführer und auch den Vorstand unserer Gruppe – zeigt es doch, das wir so mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind. Der Termin für das nächste Jahr ist schon im Kalender vermerkt – es sind feststehende Termine, die gleich im Anschluß an eine erfolgreiche Jagd gebucht werden. Ein Dank dem FA Rotenburg/Wümme – hier insbesondere Herrn Michael Müller, der uns jedes Jahr die Gelegenheit bietet, dort mit den Hunden zu arbeiten. Die Terriergruppe hat natürlich sofort wieder die Brombeerecke reserviert!!! Bis zum nächsten Jahr!

 

Drückjagd Holzurburg, 28.11.2014

Am 28.11. stand die Holzurburger Jagd auf dem Terminkalender. Eine Jagd, von der die Teilnehmer wissen, das sie sehr schwergängiges Gelände aufweist. Die Besonderheit in diesem Jahr war, das ein Teil des Waldes abgeholzt wurde und zum Moor renaturiert wird. Wasserkuhlen wurden angelegt und das Gebiet geflutet. So war es kein leichtes, durch dieses Abteil zu revieren. Reinhard war mit Dux in einer anderen Gruppe eingeteilt, Ulrich, Frank, Heino und Christine in der Gruppe, die durch das oben besagte Gebiet nach Wild suchen sollte. Temperaturen um den Gefrierpunkt waren zum Laufen ideal, der scharfe Ostwind aber sehr unangenehm. Die breiten Gräben stellten alle Beteiligten nach jedem Abteil vor Problemen. Zu breit um einfach überzusetzen, mußte jeder Graben umgangen werden. Hier zeigte sich, das eine Saufeder nicht nur für einen Zweck gut ist – sie diente hier auch zum Ausloten der tiefen Gräben, dem Übersetzen und abtasten, wo es vielleicht auch unter der schwammigen Oberfläche doch tiefer sein kann. Die Hunde kamen ausreichend an Wild und konnten so zum Erlegen des ein und anderen Stückes beitragen. Donna hatte sich nach einer Hatz im angrenzenden Schlemmfeld verirrt und machte sich deutlich bemerkbar. Durch verbale Unterstützung gelang es der Hundeführerin, die Hündin wieder auf den weg zu bringen. Bange Minuten, da es nicht klar war, was Donna zugestossen sein konnte, zumal das Gelände nicht begehbar ist. Die Jagd konnte dann für die Treibergruppe weitergehen. Nach der üblichen einstündigen Pause nach dem ersten Treiben, ging es mit einer kleineren Gruppe dann weiter. Ulrich mußte sich verabschieden, war Nils doch in einen Schlickgraben gelandet war, aus dem er sich nicht selber befreien konnte. Total entschwächt wurde Nils geborgen, dabei blieb Ulrich auch nicht trocken. Im unwegsamen Gelände dann auch noch mit dem Fuß umgeknickt war die Jagd für die beiden nach dem ersten Treiben beendet. Auch im zweiten Durchgang brachten die Hunde Wild vor die Schützen . Luzie landete allerdings dann auch in dem Schlickgraben und war anschließend erst einmal nicht mehr zu bewegen, über kleinste Gräben zu gehen. Der Schreck war zu groß. Zum Ende hin konnten aber alle Hundeführer und Treiber gesund und munter die Jagd beenden. Leider konnte keiner unserer Hundeführer am Streckelegen teilnehmen, so daß das Ergebnis nachgereicht werden muss.

Drückjagd Bennerstedt, 22.11.2014

Zum inzwischen vierten Mal nahm die Stöberhundgruppe an der Jagd in der Bennerstedt teil. Auch in diesem Jahr konnten wir eine gute Anzahl von Hundeführern anmelden. So traten wir mit 5 Cocker-Spanieln, 4 Drahthaar-Foxterriern und einer Kopov-Bracke an. Herr von List war einmal mehr von der Resonanz zu dieser Jagd überwältigt, bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Erscheinen und wünschte Waidmannsheil. Dank hervorragender Vorarbeit konnten die einzelnen Schützen-Gruppen schnell abrücken und ihre Stände einnehmen. Die Hundeführer waren ebenfalls schon in Gruppen eingeteilt und auch sie rückten schnell in die entsprechenden Abteilungen ab. Die Spaniels waren in einer, die Foxel und die Kopov-Bracke in einer anderen Gruppe eingeteilt, zu der noch weitere Hundeführer eingeteilt waren. Schon beim Angehen waren die Hunde unruhig, wollten los – sie hatten Dank ihrer guten Nase schon die Sauen gerochen, die sich dicht an der (verkehrsberuhigten) Straße in die Brombeeren eingeschoben hatten. So ließ auch das Geläut nicht lange nach Beginn des Treibens auf sich warten. Fährten -und Sichtlaut wechselten sich mit Standlaut ab und oft waren im Anschluß an das Geläut Schüsse zu hören. Das recht anspruchsvolle Gelände war Nebensache – Hunde und Treiber waren voll auf die Arbeit konzentriert. Eine von den Hunden gefundene Sau wurde vor einen Schützen gebracht, der diese beschoss. Die kranke Sau wechselte zurück in das Treiben und wurde von den Hunden gestellt. Ein Hundeführer mußte dann die Saufeder einsetzen – die Sau wollte ihn annehmen. Er brauchte dabei Hilfe, denn die kranke Sau war noch sehr wehrhaft. So eilte Christine herbei und fing die Sau mit ab. An ein den Einsatz einer Waffe wäre in diesem Fall nicht zu denken gewesen. Die oftmals belächelte Saufeder hat hier ihre absolute Berechtigung, was auch Herr von List anmerkte. Die Sau wog aufgebrochen 66kg und hatte einen tiefen Bauchschuss gehabt, der zudem noch einen Hinterlauf durchschlug. An den zwei großen Lagerfeuern, über den jeweils ein Kessel mit heißem Getränk hingen um sich daran aufzuwärmen, trafen sich Treiber und Schützen, berichteten über ihre Erlebnisse. Alle warteten dann gespannt auf das Streckelegen. Vorher gab es wieder das leckere Wildgulasch mit Rotkohl und Kartoffeln. Eine herrlich rustikale Angelegenheit – am Lagerfeuer zu sitzen und das Gulasch zu geniessen. Als einziger Wermutstropfen war der einsetzende Regen zu bewerten – aber es hielt sich in Grenzen. Herr von List hatte in seiner morgendlichen Ansprache noch darauf hingewiesen, das das tolle Ergebnis vom Vorjahr wohl nicht gehalten werden könne, mußte dies aber dann revidieren. Es gab eine Steigerung – 38 Sauen (und 4 gestreifte Frischlinge) sowie 25 Rehe konnten anschließend verblasen werden. Herr von List bedankte sich bei allen Teilnehmern und war froh, das Schützen, Treiber und Hunde gesund und munter am Ende der Jagd zusammen gekommen sind. Der Hinweis auf die Jagd im nächsten Jahr wurde vermerkt und nach Rückkehr sofort in den Terminkalender für 2015 aufgenommen. Wir werden somit am 21.11.2015 wieder gerne in diesem Revier dazu beitragen, den Schwarzwildbestand zu reduzieren.

Drückjagd Gernrode, 15.11.2014

Am 15,11,2014 stand die Gernroder „Sauen-Jagd“ auf dem Terminkalender. Eine Jagd, die bei der „Stamm-Crew“ unserer Hundeführer bereits ein Jahr im Voraus in den Kalender eingetragen wird, damit auch ja keine andere Jagd dazwischen kommt. Leider konnte der Vorstand aus gesundheitlichen Gründen (Novo-Virus, Hund erkrankt), nicht an diesjährigen Jagd teilnehmen. So erschien nur eine kleinere Gruppe, die vom Jagdherrn Herrn von Alten begrüßt wurde. Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Jagdleiter Herrn Rosenkranz, waren die Hunde in die entsprechenden Gruppen verteilt. Alle Hundeführer berichteten über Wildvorkommen und waren einmal mehr von dem Ambiente dieser Jagd begeistert
Wie sinnvoll ein Ortungsgerät für die Hunde zeigte sich am Beispiel der Drahthaar-Foxterrierhündin Birke – sie war hinter einer Sau her und kam nicht zurück. Eine Rückmeldung von einem weiteren Hundeführer besagte, das die Hündin in deren Beritt sei, sich aber nicht anleinen lassen wollte. Wozu auch – es wurde doch noch gejagt!! Nein, Birke jagte weiter, konnte aber zum Ende des Treibens vom Hundeführer nicht gefunden werden. Sascha, der an diesem Tag unser „Einsatzleiter“ war, hatte Birke mit auf seinem Garmin und fuhr zusammen mit Heino durch das Revier. In gut 4 Km Entfernung sollte sich Birke befinden. Vor Ort zeigte das Gerät noch 6m an, aber von Birke weit und breit nichts zu sehen. Wo war sie? Unter einem dicken Holzstapel und versuchte einen Marder dort heraus zu bekommen. Ohne Ortungsgerät wäre die Hündin nicht so schnell wieder gefunden worden, Treiber und Schützen waren schon abgerückt. Niemand hätte sie somit mitnehmen können.
Das Streckenergebnis von 46 Sauen, 2 Muffelwiddern, 6 Rehen und 4 Füchsen fiel hervorragend aus. Herr von Alten bedankte sich für den tollen Einsatz und wir können zusichern, das wir gerne wieder nach Gernrode kommen werden.