Berichte

Übungstag am 09.06.2012 im Saugatter Mahlpfuhl

Die erste gemeinsame Aktion der Hundeführer dieses Jahres fand im Saugatter Mahlpfuhl statt. Eine lange Anreise, die sich aber immer wieder lohnt. Auch das Wetter spielte mit – Sonnenschein und warm während es zuhause im Norden bedeckt, kühl und stark windig war -also eine richtige Entscheidung. Unsere jungen Hunde ( allesamt Terrier) machten ihre Sache schon recht ordentlich – wenn auch zum Teil noch mit Unterstützung. Zwei Rüden zeigten eine sehr gute Arbeit an den Sauen. Auch der Nachwuchs von diesem Jahr – zwei Foxterrier-Hündinnen im Alter von drei und knapp vier Monaten- war mit dabei und zeigte Interesse – allerdings aus sicherer Entfernung und außerhalb des Gatters. Ulla hatte einen leckeren Kuchen mitgebracht, Jens spendete die kalten Getränke und Ramona schenkte den Kaffee aus. Alle hatten viel Spaß und es wurden reichlich Geschichten über Jagderlebnisse und unsere Hunde ausgetauscht. Einige der Hundeführer haben sich dann gleich für den nächsten Übungstag im August (s. Termine!) angemeldet . Insgesamt waren wir sehr zufrieden, wie auch die nachfolgenden Rückmeldungen über Email belegen. Erst gegen 15.00 Uhr traten wir dann wieder die Heimreise an. Dem Gattermeister, Herrn Pape, seih an dieser Stelle großen Dank für das Vertrauen ausgesprochen. Wir fahren gerne wieder dort hin.

Jagd im Naturschutzgebiet Braken, FA Harsefeld, 09.12.2011

Diese Jagd ist schon etwas Besonderes, und das nicht nur, weil sie mit einem gemeinsamen Frühstück beginnt. Das Revier ist mit ca. 360 ha ein eher kleines Revier mit einem interessanten aber auch sehr feuchten Biotop. Wir hatten diesmal 10 kurzläufige Hunde im Einsatz, davon 60% Foxterrier, aber auch 3 Cockerspaniel und einen Jagdterrier. Bei gutem Wetter ging es ins Revier. Die Streifgebiete waren nicht sehr groß und so hatten wir die Möglichkeit, sehr langsam zu beunruhigen und jeden Fichtenanflug anzugehen und jede kleine Dickung. Immer wieder war Hundelaut zu hören und immer wieder kam Wild vor, Sauen, Damwild, viel Rehwild und Hasen. Auch viele Schüsse konnten wir hören und die Spannung auf ein gutes Streckenergebnis stieg. Nach Ende des Treibens waren noch einige Stücke Wild zu bergen und dann konnten wir bei Glühwein die Zeit zum Streckelegen überbrücken. Der Lohn der Mühen: 7 Stück Damwild (überwiegend Spießer), 11 Sauen, 27 Rehe , 1 Fuchs und ein Hase. Ein wirklich beeindruckendes Bild am Streckenplatz hinter dem Forsthaus. Danke für einen besonders schönen Jagdtag, der mit leckerem Grünkohl beim Schüsseltreiben seinen Abschluß fand.

Jagd II im Revier Baumweg

Am 13. Dezember war es wieder soweit. Das Forstamt Ahlhorn hatte geladen und obwohl der Termin kurzfristig verschoben werden musste konnten wir 18 Hunde einsetzen. Das zeigt einmal mehr, wie beliebt die Jagden am Baumweg sind. Das Wetter war trocken aber sehr windig. Wie war das doch noch: „wenn der Wind jagd braucht der Jäger nicht zu jagen“- aber wir waren alle zuversichtlich. Hier in diesem interessanten Biotop gibt es immer viel Wild und so wird es dann auch werden. Zum Glück blieben wir von Regen verschont, erst nach Ende des Treibens öffnete der Himmel seine Schleusen. Bei Kaffe und Kuchen warteten wir auf das Streckenergebnis. Der erste Eindruck war nicht so überzeugend und letztlich blieb mit 12 Stück Damwild, 4 Sauen und 8 Rehen das Ergebnis deutlich hinter den Erwartungen zurück. Wie war das noch mit dem Wind………. Den Abschluß bildete wieder das leckere Grünkohlessen.

Bericht der Drückjagd in Diensthoop am 02.12.2011

Die jährliche Drückjagd im Diensthoop stellt eigentlich einen Höhepunkt in unserem Jagdjahr dar. Morgens voller Freude – trotz einsetzenden Regens und schlechter Prognose – auf den Weg gemacht, sollte sich die Freude dann bei der Begrüßung der Jagdgäste und -helfer in tiefste Beschämung wandeln. Angekündigt waren von unserer Gruppe 9 Hundeführer mit Hunden, 1 Hundeführer hatte sich noch direkt beim zuständigen Revierförster, Herrn Müller, angemeldet. Angereist sind dann sage und schreibe 4 Hundeführer mit 6 Hunden. Die Jagd im Diensthoop ist eine sehr tolle Jagd und verdient es nicht, das sich die Hundeführer so verhalten Das hatte zur Folge, das die vorhandenen Jäger/ Treiber mit ihren Hunden viel mehr an Fläche arbeiten mußten als vorgesehen und ebenfalls zur Auswirkung, das die Strecke mit 7 Stück Damwild, 10 Rehen und 1 Sau für diese Revierverhältnisse sehr gering ausfiel, wobei im Vorfeld auch darauf hingewiesen wurde, das wohl nur wenig Schwarzwild sich vor Ort aufhalten würde. Dank der langen Trockenzeit im November, war das Revier sehr gut zu begehen und machte uns Treibern die Arbeit wenigstens etwas leichter. Aufgeteilt in 3 Abteilungen machten wir uns auf den Weg: Reinhard mit Dux bekam sein Abteil zugewiesen; hatte kurzzeitig die Orientierung verloren und tauchte in unserem Beritt auf. Wir konnten ihn dann in die richtige Richtung dirigieren. Horst war mit seinem Rüden im Kerngebiet mit einem Treiber unterwegs. Zuwenig, um das große Gebiet ordentlich zu beunruhigen. Ramona und ich hatten das Gros der Hunde ( 3 und 1 ). Wir kämpften uns wie jedes Jahr durch die Brombeeren und haben dann auch diesmal die andere Seite mit durchgestöbert. Wild bekamen wir ausreichend zu sehen und die Hunde konnten über Arbeit nicht klagen. Die tolle Arbeit der Hunde, bestätigt durch viele der ansitzenden Jäger, entschädigten uns dann ein wenig, obwohl uns das Verhalten der nicht erschienen Gruppenmitgliedern nicht aus dem Kopf ging. Bis zum Schüsseltreiben – leckere Hochzeitssuppe und Tafelspitz- wurden interessante Gespräche geführt und Erfahrungen ausgetauscht. Wir hoffen sehr, im nächsten Jahr wieder an dieser so schönen interessanten Jagd teilnehmen zu dürfen.

Jagd in Gernrode (auch) am 17.11.2012

Bei bestem Wetter – leichter Frost und Sonnenschein- trafen 9 Hundeführer mit 14 Hunden in Gernrode/ Sternhaus ein. Jeder wurde herzlich von Herrn v. Alten und seiner Familie begrüßt und es gab für alle vor dem Start eine kleine Obstration und etwas Nervennahrung (Schokoriegel). Durch beste Organisation im Vorfeld waren die Hundeführer schnell auf die verschiedenen Gruppen verteilt und es ging ins Revier. Gespannt waren alle, wie sich der Sauenbestand in diesem Jahr entwickelt hatte. Beim Treffen am Streckenplatz, wo es beim Lagerfeuer wieder Kaffee, Glühwein und Kuchen gab, wurden die Erlebnisse ausgetauscht. Alle Hunde mit ihren Besitzern und Treiber waren gesund und munter wieder zurück gekehrt. Das Wildvorkommen war sehr gut, alle hatten Anblick von Rot- und Schwarzwild, einige konnten auch das seltener gewordene Muffelwild sichten. Nach und nach füllte sich der Streckenplatz, einige Nachsuchen standen noch aus. Herr v. Alten konnte dann den Schützen von 3 Rottieren, 25 Sauen und 5 Füchsen den Bruch überreichen. Nach dem Verblasen der Srecke ging es ins Gasthaus nach Gernrode, wo der Jagdherr wieder einmal mehr zum Wildschweingulasch eingeladen hatte. Hier kam die Geselligkeit nicht zu kurz. Einige Hundeführer mußten jedoch noch am selben Abend die Heimreise antreten, andere blieben dort und tauschten noch lange Jagderlebnisse aus. Die Arbeit der Hunde wurde mehrmals gelobt.

Einen großen Dank an Herrn v. Alten für die herzliche Art und Weise, wie wir dort aufgenommen werden und ein ebenso großes Danke und Lob an Jürgen Rosenkranz, der als „Planer“ für den reibungslosen Ablauf verantwortlich ist.