Drückjagd Diensthop, 06.12.2013

Die Jagd im Diensthop stand in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Sorgte doch das Sturmtief Xaver für viele Jagdabsagen. Da der Verlauf des Sturmes nicht genau vorhersagbar war, entschied sich der zuständige Revierförster, Herr Müller, dafür, erst am Morgen der Jagd zu entscheiden, ob die Diensthoper Jagd doch stattfinden kann. Im Bereich Verden war es dann am Nikolausmorgen zwar stark windig aber von Sturm nichts mehr zu sehen. Einige unverzagte Jäger und Hundeführer fanden sich auch ein, so daß die Jagd starten konnte. Wir konnten immerhin mit 4 Hundeführern und 6 Hunden ( 4 Foxterrier, 1 Cocker-Spaniel und 1 Kopov-Bracke) den Kern des Revieres absuchen, die anderen angereisten Hundeführer wurden im vorgelagerten Teil des Revieres eingesetzt. Die Hunde hatten reichlich Wildkontaktund wir bekamen als Treiber ebenfalls Reh- und Damwild sowie Sauen und Hasen in Anblick. Die Gräben waren in diesem Jahr mal wieder gut mit Wasser gefüllt und auch das Gelände stellenweise recht morastig. Nach einem Anruf seitens Herrn Müllers nahm sich die eine Treibergruppe noch mal den Erlenbruch vor. Dort sollte sich eine Rotte Sauen eingeschoben haben. Mannshohe Brombeersträucher und starke Wechsel ließen auf regen Wildwechsel schliessen. Die besagten Sauen wurden gefunden und auf die Läufe gebracht. Eine weitere kleine Rotte ebenfalls gesprengt. Rundherum wieder eine tolle Jagd. Das Wetter – windig mit Schnee- und Graupelschauer aber auch Sonnenschein – war Nebensache. Die Hundeführer trafen sich dann in der Gaststätte bei heisser Schokolade oder Kaffe und leckerer frischer Torte. Hier wurde wieder ausgiebig über das Erlebte gesprochen aber auch von anderen Jagderlebnissen berichtet. Auf der Strecke lagen diesmal 11 Stücken Damwild, 6 Reh und 3 Sauen (Frischlinge). Ein respektables Ergebnis für die doch kleine Gruppe an Jägern. Wir freuen uns schon auf die Jagd im nächsten Jahr.