Drückjagd „Everglades“ – Hegebez. Kuhstedt. 01.11.2014

Am 01.11. fand die erste Drückjagd für unsere Stöberhundgruppe statt. Im Forstamt Harsefeld wurde der Revierteil Fallje mit den „Everglades“ bejagt. Leider hatten sich zuwenig Hundeführer zu dieser Jagd angemeldet, so daß gerade einmal 3 Mitglieder mit ihren zusammen 5 Foxterriern, sowie 4 Gast-Hundeführer mit 4 Hunden (Springer Spaniel, Beagle und Kopov-Bracke sowie einer 5 monate alten Deutsche Bracke) zur Verfügung standen. Ferner hatte sich ein Interessent als weiterer Treiber zur Verfügung gestellt. Er wollte sich die jagenden Hunde ansehen .Die Gast-Hundeführer erklärten sich bereit, den Schilf – Bereich der Everglades durch zu drücken, die Foxterriertruppe zog in die Fallje. Bei schönstem Wetter versprach es ein toller Tag zu werden. Noch vor dem Abrücken der Schützen zogen 3 Frischlinge über den Weg. Das ließ die Hundeführer auf Sauenkontakt hoffen. Im Verlaufe des Treibens in der Fallje jagden die Hunde mehrmals an Rehwild und lediglich eine Sau und 1 Damtier kamen im Treiben vor. Eine Hündin blieb nach einer Hetze im Nachbarrevier. Nach Ende des Treibens machten sich die Hundeführer auf um die Hündin zu suchen. Das Ortungsgerät zeigte an, das sich diese dem Hund schnell näherten. Dann jedoch verschwand die Hündin wieder. Erst eine gute halbe Stunde später meldete sich ein Jäger aus dem Nachbarrevier und gab Bescheid, das Birke bei ihm im Auto sei und sie abgeholt werden könnte. Es ist schade, das es sich immer noch nicht rumgesprochen hat, das Hundeführer sofort nach Ende des Treibens angerufen werden sollen, wenn ein Hund im fremden Revier aufgefunden wurde.
In den Everglades zog sich der Spaniel von Ludger durch das Schilf eine Ballenverletzung zu und Ludger machte Bekanntschaft mit einem der zahlreichen Gräben. Herzliche Dank an unsere Gast-Hundeführer, das sie sich für das schwierige Gelände zur Verfügung gestellt haben. Ansonsten waren alle Hunde und Führer gesund zum abschließenden Schüsseltreiben nach Sandbostel gekommen. Da es sich um eine revierübergreifende Bejagung handelte, waren auch die anderen Reviere vertreten. Es war einiges an Schwarzwild zur Strecke gekommen, jedoch fiel die Beute in der Fallje und den Everglades sehr mager aus. Lediglich ein Frischling konnte gestreckt werden. Die Hunde hatten aber nachweislich viel Wild auf die Läufe und in die Nachbarreviere gebracht.