Drückjagd Gernrode, 15.11.2014

Am 15,11,2014 stand die Gernroder „Sauen-Jagd“ auf dem Terminkalender. Eine Jagd, die bei der „Stamm-Crew“ unserer Hundeführer bereits ein Jahr im Voraus in den Kalender eingetragen wird, damit auch ja keine andere Jagd dazwischen kommt. Leider konnte der Vorstand aus gesundheitlichen Gründen (Novo-Virus, Hund erkrankt), nicht an diesjährigen Jagd teilnehmen. So erschien nur eine kleinere Gruppe, die vom Jagdherrn Herrn von Alten begrüßt wurde. Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Jagdleiter Herrn Rosenkranz, waren die Hunde in die entsprechenden Gruppen verteilt. Alle Hundeführer berichteten über Wildvorkommen und waren einmal mehr von dem Ambiente dieser Jagd begeistert
Wie sinnvoll ein Ortungsgerät für die Hunde zeigte sich am Beispiel der Drahthaar-Foxterrierhündin Birke – sie war hinter einer Sau her und kam nicht zurück. Eine Rückmeldung von einem weiteren Hundeführer besagte, das die Hündin in deren Beritt sei, sich aber nicht anleinen lassen wollte. Wozu auch – es wurde doch noch gejagt!! Nein, Birke jagte weiter, konnte aber zum Ende des Treibens vom Hundeführer nicht gefunden werden. Sascha, der an diesem Tag unser „Einsatzleiter“ war, hatte Birke mit auf seinem Garmin und fuhr zusammen mit Heino durch das Revier. In gut 4 Km Entfernung sollte sich Birke befinden. Vor Ort zeigte das Gerät noch 6m an, aber von Birke weit und breit nichts zu sehen. Wo war sie? Unter einem dicken Holzstapel und versuchte einen Marder dort heraus zu bekommen. Ohne Ortungsgerät wäre die Hündin nicht so schnell wieder gefunden worden, Treiber und Schützen waren schon abgerückt. Niemand hätte sie somit mitnehmen können.
Das Streckenergebnis von 46 Sauen, 2 Muffelwiddern, 6 Rehen und 4 Füchsen fiel hervorragend aus. Herr von Alten bedankte sich für den tollen Einsatz und wir können zusichern, das wir gerne wieder nach Gernrode kommen werden.