Drückjagd Gernrode, 16.11.2013

Gernrode – eine tolle Jagd. 6 Hundeführer mit ihren 8 Hunden (5 Foxterrier, 1 Jagdterrier, 1 Heideterrier, 1 Cockerspaniel) waren angereist. Zu wenig für dieses große Gelände, aber wir machten das Beste daraus. Die Hunde wurden wie üblich im Vorfeld den Revierteilen zugeteilt und so begaben sich alle Treiber und Hundeführer zügig in ihre Abteilungen. Das Wetter wieder einmal mehr vom Feinsten. Leichter Frost und Sonnenschein. Der nächtliche Nebel sorgte für Rauhreif an Büschen und Bäumen. Ein herrlicher Anblick. Auch für solche Eindrücke muß die Zeit sein. Der Ablauf wie immer bestens geplant. Die Hunde konnte ausreichend Wild auf die Läufe bringen. Kurz vor Ende der Jagd sollte noch ein kleiner niedriger Fichtenanflug abgesucht werden. Hier hatten sich doch tatsächlich noch Sauen eingeschoben. An der ersten Sau war ein Treiber vorbei gegangen, ohne diese zu bemerken. Doch eine Hundenase läßt sich eben nicht narren und so machten 2 Foxis der Sau erst einmal klar, wohin die Reise zu gehen hat. Natürlich hingen sich die anderen Hunde hintenan und sie waren erst einmal fort. Zum Ende dieser Dickung riefen die Treiber aufgeregt, das weitere Sauen dort stecken würden. Die ließen sich von den Treibern aber nicht bewegen die Deckung ( Brombeeren …) zu verlassen. Inzwischen waren Ceres und Luzie wieder erschienen und sprengten die kleine Rotte. Lauthals verfolgten sie dann einen Frischling, was die beiden anderen Foxis hinzueilen ließ. Sie stellten dann die Sau im Nachbarabteil und Martin konnte den Frischling mit der blanken Waffe abfangen. Sein Jagdterrier hielt ihm hierfür die Sau gut fest. So hatten die Hunde zum Abschluß der Jagd noch mal richtig Erfolg. Ein guter Hegebeitrag ohnehin, hatte der kleiner Wutz doch keine 10 kg auf den Rippen und wäre ohnehin Opfer des nächsten Winters geworden.
Bei Glühpunsch, Kaffe und Butterkuchen wurden die Erlebnisse ausgetauscht. Die Hundeführer waren froh, das alle Hunde gesund und munter wieder da waren. Auch Bernd konnte eine Sau strecken, so daß 2 Hundeführern ein Bruch von Herrn v. Alten überreicht wurde.
Ich hoffe sehr, das im nächsten Jahr wieder mehr Hundeführer an dieser Jagd teilnehmen werden. Sie hat ein einzigartiges Ambiente und die Herzlichkeit, mit der wir dort aufgenommen und begrüßt werden sucht wirklich ihresgleichen. Vielen Dank an Herrn v. Alten für das in uns gesetzte Vertauen,  an seine Familie, die alle Teilnehmer so toll bewirtet und natürlich ein ganz dickes Lob an Jürgen Rosenkranz, der wie immer für die Planung zuständig war und dies so zuverlässig und großartig macht, das alle im Nachhinein rundum zufrieden sind.

Die Strecke der Jagd lag bei 1 Rotkalb,35 Sauen, 6 Rehe und 5 Füchse.