Drückjagd Holzurburg, 28.11.2014

Am 28.11. stand die Holzurburger Jagd auf dem Terminkalender. Eine Jagd, von der die Teilnehmer wissen, das sie sehr schwergängiges Gelände aufweist. Die Besonderheit in diesem Jahr war, das ein Teil des Waldes abgeholzt wurde und zum Moor renaturiert wird. Wasserkuhlen wurden angelegt und das Gebiet geflutet. So war es kein leichtes, durch dieses Abteil zu revieren. Reinhard war mit Dux in einer anderen Gruppe eingeteilt, Ulrich, Frank, Heino und Christine in der Gruppe, die durch das oben besagte Gebiet nach Wild suchen sollte. Temperaturen um den Gefrierpunkt waren zum Laufen ideal, der scharfe Ostwind aber sehr unangenehm. Die breiten Gräben stellten alle Beteiligten nach jedem Abteil vor Problemen. Zu breit um einfach überzusetzen, mußte jeder Graben umgangen werden. Hier zeigte sich, das eine Saufeder nicht nur für einen Zweck gut ist – sie diente hier auch zum Ausloten der tiefen Gräben, dem Übersetzen und abtasten, wo es vielleicht auch unter der schwammigen Oberfläche doch tiefer sein kann. Die Hunde kamen ausreichend an Wild und konnten so zum Erlegen des ein und anderen Stückes beitragen. Donna hatte sich nach einer Hatz im angrenzenden Schlemmfeld verirrt und machte sich deutlich bemerkbar. Durch verbale Unterstützung gelang es der Hundeführerin, die Hündin wieder auf den weg zu bringen. Bange Minuten, da es nicht klar war, was Donna zugestossen sein konnte, zumal das Gelände nicht begehbar ist. Die Jagd konnte dann für die Treibergruppe weitergehen. Nach der üblichen einstündigen Pause nach dem ersten Treiben, ging es mit einer kleineren Gruppe dann weiter. Ulrich mußte sich verabschieden, war Nils doch in einen Schlickgraben gelandet war, aus dem er sich nicht selber befreien konnte. Total entschwächt wurde Nils geborgen, dabei blieb Ulrich auch nicht trocken. Im unwegsamen Gelände dann auch noch mit dem Fuß umgeknickt war die Jagd für die beiden nach dem ersten Treiben beendet. Auch im zweiten Durchgang brachten die Hunde Wild vor die Schützen . Luzie landete allerdings dann auch in dem Schlickgraben und war anschließend erst einmal nicht mehr zu bewegen, über kleinste Gräben zu gehen. Der Schreck war zu groß. Zum Ende hin konnten aber alle Hundeführer und Treiber gesund und munter die Jagd beenden. Leider konnte keiner unserer Hundeführer am Streckelegen teilnehmen, so daß das Ergebnis nachgereicht werden muss.