Drückjagd Hozurburg, 29.11.2013

Auch in diesem Jahr waren Hundeführer der Stöberhundgruppe der Einladung des Forstamtes Harsefeld gefolgt und unterstützen mit Ihren Hunden die Jagd in Holzurburg. Die Jagd war in zwei Treiben, unterbrochen von einer einstündigen Aufbrechpause, unterteilt. Im ersten Treiben waren die Hunde sehr aktiv in den Dickungen unterwegs. Im Bereich des Bederkesaer Sees zog das Wild  längere Zeit hin und her und wechselte schließlich am Rand des Sees durch den Schilfstreifen raus – leider saßen dort morgens keine Schützen.Der nordöstliche Teil des Reviers zeichnete sich durch wenig Wild, dafür aber teilweise schwieriges Gelände aus. Eine abgeholzte moorige Nassfläche war mit einem breiten Graben umgeben, dessen moorige und aufgeweichte Übergänge den ein oder anderen Treiber bis zu den Knien einsinken ließ. Ein morscher Ast wurde einer Jagdscheinanwärterin zum Verhängnis und sie nahm ein unfreiwilliges Moorvollbad. Bild Nr. 4 lässt nicht erahnen, dass kurz vorher  nur noch der Kopf aus dem Wasser schaute. Nach der Pause viel kaum noch ein Schuss und langsam setzte ein immer stärker werdender Regen ein, so dass das Legen der Strecke nur verkürzt stattfand. Der Tag endete mit einem leckeren Schüsseltreiben aus zartem Damm- und Schwarzwild lies so manchens nasse Erlebnis des Tages vergessen.

Insgesamt ergab der Tag eine Strecke von 15 Stücke Damwild, 1 Stück Schwarzwild und 5 Stücke Rehwild. Im vergleich zum Vorjahr blieb sie daher bei Schwarzwild und Rehwild annähernd gleich, bei Dammwild wurde nur 50 % des Vorjahresergebnisses erzielt. Zum Schluss möchte ich noch positiv hervorheben, dass Revierförster Röhnisch zum Schutz der dort vorkommenden Seeadler an alle „Bleischützen“ blaue Plastiksäcke für den Abtransport des Aufbruchs verteilen lies und mich bei Jagdscheinanwärterin Carmen D. für die Überlassung der von Ihr aufgenommenen Handy-Fotos bedanken.