Drückjagd in der Bennerstedt am 21.11.2015

Wie in den voran gegangenen Jahren konnten wir mit einer starken Truppe trotz einiger Ausfälle anreisen. So nahmen an der Jagd diesmal 2 Cockerspaniel, 2 Bracken ( 1 Kopov, 1 deutsche Bracke), 6 Foxterrier (4 drahthaarige und 2 glatte), 1 Jagdterrier sowie 1 Deutsche Wachtel und 1 Kleiner Münsterländer (gehört zu den Glatthaar-Foxis) teil. Die Wetterprognosen waren nicht so gut, aber wir freuten uns erst einmal, das es endlich nicht mehr so warm war. Bei Temperaturen um 3 Grad läuft es sich doch leichter. Die Spaniel und Bracken bildeten dann eine Gruppe, die Terrier plus DW und KLM wurden einer Gruppe mit weiteren Terriern – hier Parson-Terrier- zugeordnet. Durch die hervorragende Vorbereitung konnten die Schützen zügig ihre Stände einnehmen und auch die Hundeführer und Treiber mussten somit nicht lange auf ihren Einsatzbeginn warten. Da die Gruppe mit den Terriern sehr gut bestückt war, entschied sich der Gruppenleiter dafür, das die Hundeführer mit 2 oder mehreren Terriern erst einmal nur mit 1 oder 2 Hunden loszogen. In einer Pause sollten dann die Hunde ausgewechselt werden. Bei dem Revierteil vielleicht auch von Vorteil – hatte es doch durch den zuletzt vielen Regen und den Stürmen im Frühjahr den Erlenbruch schwer zugängig gemacht. Viel Wasser. Matsch, umgestürzte Bäume machten nicht nur den Hundeführern das Durchkommen schwer. Zudem noch Berichte der anderen Hundeführer, das die Sauen im Moment wohl sehr fest liegen und sich schnell den Hunden stellen – da kam bei dem ein oder anderen Hundeführer ein kleines mulmiges Gefühl hoch. Aber so ist jeder Jagdtag – nie weiß man vorher was auf einen zukommt. Die Hunde kamen viel an Wild und konnten des öfteren die angeschweißten Sauen binden, so dass diese von den Hundeführern abgefangen werden konnten. Auch wurden in dem Revierteil zahlreiche Sauen erlegt. Für uns als Hundeführer ein tolles Gefühl, denn es ist immer die Bestätigung der hervorragenden Arbeiten der Hunde. Beim Lagerfeuer an der Kanthütte trafen sich alle Beteiligten zum Aufwärmen und Berichten. Auch die Spaniel- und Bracken-Führer erzählten von den vielen Wildkontakten und waren rundum zufrieden. Herr von List verkündete dann bei leider einsetzendem Regen das Streckenergebnis von 25 Rehen, 26 Sauen und 5 Füchsen. Nicht so viel wie in den letzten beiden Jahren, aber dennoch eine beeindruckende Strecke für das Revier. Wir jedenfalls freuen uns auf das nächste Jahr, wenn wir wieder in diesem tollen Revier als Hundeführer jagen dürfen und bedanken uns bei Herrn von List für den herrlichen Jagdtag. Die Organisation ist tadellos.