Drückjagd Köhlen, 30.11.2013

Vom starken Regen des Vortages war nichts mehr zu sehen, als sich nur einen Tag nach der Jagd in Holzurburg eine kleine Gruppe Jäger, Hundeführer und Treiber zur Jagd im Revier Köhlen trafen. Nachdem den ansitzenden Jägern die Hochsitze zugeteilt wurden, wurde die Einsatzplanung für die Hundeführer bei einem leckeren Frühstück auf Gut von Kameke durchgeführt.  Die durch einzelne vom Stand geschnallte Hunde ansitzender Jäger unterstützte Stöberhundgruppe war mit 3 Hunden vor Ort.  Es war eine kleine und, wie ich finde, feine Jagd, das Gelände war nicht schwierig, auch wenn der Harvester hier und da seine Spuren hinterlassen hat. Mit einer Strecke von 12 Stücke Dammwild und 6 Rehe endet die Jagd und Forstamtsleiter Dr. Fricke war mit dem Ergebnis, gemessen am Aufwand, rundum zufrieden. Während des Schüsseltreibens wurde noch das ein oder andere gute Gespräch geführt und Dr. Fricke lobte hier nochmals ausdrücklich die gute Arbeit unserer Stöberhunde.

Ein persönlicher Höhepunkt dieses Tages war für mich, wenn auch ganz ohne jagdlichem Aspekt, der Hinweis von Revierförster Röhnisch zu einem Gauß-Stein im Wald. Hierbei handelt es sich um einen Triangulationspunkt, der anlässlich der Hannoverschen Landvermessung durch den Mathematiker Carl Friederich Gauß zu einer Zeit errichtet wurde, als es den Wald hier so noch nicht gab. Diese Jagd hat den Hundeführern sehr gut gefallen und sie freuen sich schon auf den kommenden Winter.