Gattertag am 22.05.2016

Der erste gemeinsame übungstag fand am 22.05. statt. Wir hatten wieder einmal bestes Wetter für die Gatterarbeit, der heißeste Tag bislang. Das hat uns ganz schön schwitzen lassen. Es war eine bunte Truppe- diesmal mit 4 „Vorstehern“ dabei. Zum einen hatte ein Förster aus dem Ahlhorner Bereich angefragt und da wir bei ihm im Revier oft schon Schweiß üben durften, habe ich seinem Wunsch entsprochen. Dann habe ich einen Jagdkollegen mit Freund und 2 DD mitgenommen. Ramona wollte ihrer jungen Cesky Fousek Hündin auch mal die Wildschweine zeigen. Es war schon sehr interessant, wie die „Vorsteher“ die „Problemstellung“ Sauen bewältigten. Die beiden DD Führer hatten wohl gedacht, dass da mal schnell die Anforderungen für einen Saujager erfüllt werden. Sie mussten dann aber einsehen, dass es eben nicht mal so gemacht ist und auch ein DD das „Sauen jagen“ erst mal lernen muss. Beim 2. Übungsgang zeigte sich schon der Lerneffekt, aber für ein Leistungszeichen „SJ“ reichte es nicht. Die Hunde unserer Gruppe haben gezeigt, dass die kontinuierliche Arbeit Früchte trägt. Bei allen konnten Fortschritte festgestellt werden und das Suchen und Finden und Verfolgen klappte schon prima. Die blutjunge Cockerdame muss die Sauen erst noch kennen lernen. Imponierend fand ich persönlich, dass sich die kleine Hündin vollkommen auf die Fährten konzentrierte. Durch die Jagden im Herbst und -falls es klappt- dem weiteren Üben im Gatter, wird auch sie lernen und ihre Fähigkeiten weiter entwickeln
Wir hatten alle sehr viel Spaß, vor allem als sich der Lebensgefährte von Elke in die Suhle „legte“, um Hakon einzufangen. Der Rüde zog es vor, die Sauen anhaltend durch das Gatter zu treiben und den Wunsch von uns, sich anleinen zu lassen, fand er indiskutabel.
Auch wenn es anstrengend ist, bei solchen Temperaturen mit den Hunde zu arbeiten, es macht einfach Spaß.
Das „Schnacken“ und Austauschen von Jagderlebnissen sowie die Fortschritte von einigen Hunden zu sehen und bei den anderen die ersten Schritte zu begleiten und Tipps geben zu können, wie man das Ganze vielleicht noch fördern könnte, ist immer wieder Ansporn.
Nach getaner Arbeit schmeckte allen Beteiligten das leckere Essen und die kühlen Getränke.
An dieser Stelle möchten wir uns bei dem Gattermeister bedanken!

CM