Satzung

1. Name:

Name des nicht eingetragenen Vereins: Stöberhundgruppe Weser–Ems

2. Zweck:

2.1.

– Bereitstellung von brauchbaren Jagdhunden für Drück- und Stöberjagden und für die Suche nach dem Schuß.
– Die Hundeführer der Stöberhundgruppe Weser-Ems begleiten ihre Hunde bei den Stöberjagden und schnallen nicht vom Stand.
– Beratung der Jagdleiter bei der Durchführung von Beunruhigungsjagden.
– Förderung der Ausbildung und Führen von Stöberhunden zur waidgerechten Jagdausübung.

Der Verein verfolgt kein wirtschaftliches Interesse und ist nicht gewinnorientiert.

2.2.

In der Stöberhundgruppe werden ausschließlich Hunde eingesetzt, die auf anerkannten Prüfungen ihren Spur- und Fährtenlaut und ihre Eignung zum Stöbern nachgewiesen haben. Dies gilt nicht für Jagdhunde in der Ausbildung bis zu einem Alter von 3 Jahren (LJG Nds.). Es können nur Hunde eingesetzt werden, die dem Phänotyp der anerkannten Stöberhundrassen des JGHV entsprechen.

3. Mittel zum Zweck:

Angebot von Aus- und Weiterbildung der Hundeführer und Hunde.

4. Aufbau:

Der/die Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende und der/die Kassenwart/-in führen den Verein gemeinsam (Vorstand). Jeweils zwei vertreten den Verein gemeinsam und vertreten sich im Bedarfsfall gegenseitig. Sie werden für 3 Jahre gewählt. Die Wahl findet in einem rotierenden System statt damit nicht bei Neuwahlen der gesamte Vorstand ausgewechselt werden muss.

Ein Kassenprüfer ist von der Jahreshauptversammlung für 2 Jahre zu wählen.

Die Mitglieder fassen alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen.

5. Logo und Internetauftritt

5.1. Das Logo des Vereins ist:

SWE Logo

5.2. Das Logo der Stöberhundgruppe Weser-Ems darf nur von Mitgliedern der Stöberhundgruppe getragen oder in anderer Weise genutzt werden.

5.3. Der Verein präsentiert sich im Internet unter ‚www.stoeberhundgruppe-weser-ems.de‘.

6. Mitgliedschaft:

6.1 Mitglied kann jede unbescholtene Person werden, die im Besitz eines gültigen Jagdscheins ist und einen Jagdhund führt, der nach der Rasse als Stöberhund geeignet ist. über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung. Das aufzunehmende Mitglied muß vorher an mindestens 3 Drückjagden der Stöberhundgruppe teilgenommen haben. Die Ablehnung bedarf keiner Begründung. Bei vereinsschädigendem Verhalten kann die Mitgliederversammlung den Ausschluß eines Mitgliedes beschließen. Ein entsprechender, begründeter Antrag kann von jedem Mitglied gestellt werden. Ist ein Mitglied zeitlich befristet nicht im Besitz eines gültigen Jagdscheins, muß die Mitgliederversammlung über eine befristete passive Mitgliedschaft entscheiden. Passive Mitglieder können nicht an Jagden teilnehmen Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluß. Ausscheidende Mitglieder, gleich aus welchem Grund, haben keinen Anspruch auf Zahlungen aus dem Vereinsvermögen.

6.2 Gäste, die die Bedingungen der Satzung erfüllt haben werden vom Vorstand aufgefordert, die Mitgliedschaft zu beantragen. Der Antrag wird auf der Jahreshauptversammlung zur Abstimmung gestellt.

6.3 Gäste, die den Aufnahmeantrag nicht stellen, werden zu keinen weiteren Veranstaltungen und Jagden eingeladen.

7. Mitgliederversammlung:

Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich als Hauptversammlung im 1. Quartal eines jeden Jahres statt.

In dringenden Fällen kann durch

A: den Vorstand
B: mindestens 30% der Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

8. Veröffentlichungen:

Veröffentlichungen und Mitteilungen erfolgen über E-Mails und Internet um Kosten zu sparen. Die Einladung zur Jahresversammlung erfolgt per Post.

9. Durchführung von Jagden:

Vor der Jagd ist seitens des Vorstandes ein Gruppenleiter für die agierende Stöberhundgruppe zu bestimmen. Dieser ist für den Einsatz der Hunde und den Ablauf der Stöberarbeit verantwortlich und ist zudem die Kontaktperson zum Jagdleiter. Bei Verstößen gegen die Weisungen des Gruppenleiters sowie gegen Waidgerechtigkeit und Unfallverhütungsvorschriften kann der Gruppenleiter das Mitglied von der weiteren Jagdausübung ausschließen.

10. Haftung:

Der Verein und seine Organe haften nicht für Ansprüche, die die Mitglieder aus der Tätigkeit des Vereins, gleich aus welchem Rechtsgrund, geltend machen . Dies gilt insbesondere bei Ansprüchen aus der Durchführung von Jagden sowie der Ausbildung der Jagdhunde. Es wird empfohlen, die Hunde ausreichend zu versichern.

11.Beitrag:

Zur Deckung der Verwaltungskosten ist ein Jahresbeitrag von € 10,–  zu entrichten. (per Bankeinzug oder Überweisung)

Die vorstehende Satzung wurde so am 01.06.2014 auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung geändert und ist gültig.
Der Vorstand
Ulrich Völckmann, Christine Maas, Ramona Wehe

Vorstand gem. Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversamlung am 01. Juni 2014

Verhaltensregeln (Beschluß der JHV 2009 – Auszug)

für Hundeführer der Stöberhundgruppe Weser-Ems

1. Alle Jagden werden den Mitgliedern per email zur Kenntnis gebracht. Ebenso haben alle Anmeldungen und eventuelle Absagen per email zu erfolgen. Absagen, die nicht per email 2 Tage vor der Jagd eingehen, ziehen ein Reuegeld in Höhe von € 10,– nach sich.

2.Grundsätzlich findet pro Jagdtag nur eine Jagd statt an der die Stöberhundgruppe teilnimmt. Die einzige Ausnahme bildet die Drückjagd Bennerstedt/Gernrode.

3. Vereinsrelevante Rundschreiben müssen vor ihrer Veröffentlichung mit zwei Vostandsmitgliedern abgesprochen werden.

4. Erste Hilfe

4.1 Bei der Jagd ist von allen Hundeführerinen und Hundeführeren ein 1.Hilfe Päckchen mitzuführen um im Falle einer Verletzung des eigenen Hundes oder des Hundes eines anderen sofort entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. 4.2 Alle Hundeführer und Hundeführerinnen müssen die Teilnahme an einem 1.Hilfe-Kurs für Hunde innerhalb eines Jahres nachweisen.

5. Hunde, die nicht im Hundekataster der Stöberhundgruppe erfasst wurden, sind nicht zur Teilnahme an einer Jagd berechtigt. Auch die Hunde von Gastjägern/Hundeführern sind zu erfassen.

6. Ernste Beißereien unter Hunden der Stöberhundgruppe Weser-Ems während der Jagd sind dem Gruppenleiter unverzüglich zu melden. Notorische Beißer sind von den Jagden auszuschließen.

Die Verhaltensregeln sind für alle Mitglieder der Stöberhundgruppe Weser-Ems und deren Gäste verbindlich. Der jeweilige Gruppenleiter hat die Einhaltung zu überwachen.

Lehringen im Juni 2014    Der Vorstand