Übungstag im Saugatter Mahlpfuhl am 02.08.2014

Wie jedes Jahr trafen sich auch diesmal wieder Hundeführer und Gäste der Stöberhundgruppe zum Üben an den Sauen. Das Wetter ließ uns nicht im Stich. Schönster Sonnenschein und eine leichte Brise. Die Temperaturen waren noch gerade in dem Bereich, der eine Arbeit mit den Hunden zuließ. Abkühlen konnten sich die Hunde entweder in der Suhle oder in dem Bach, der sich in der Nähe des Saugattes befindet. Alle angemeldeten Hundeführer waren erschienen und so konnten dem Gattermeister Herrn Ronald Pape die Papiere/Unterlagen von 8 Hunden übergeben werden. 2 Cocker-Spaniel (Nils und Hannes), 3 Foxterrier (Birke, Ceres und Willi), 1 Kopo-Bracke (Aska), 1 Tiroler Bracke (Jasko) und ein Cesky Fuosek (Hexe). 2 „Jungspunde “ absolvierten ihre erste Übungseinheit an der langen Leine. So konnten ein 7 Monate alter PRT-Rüde sowie eine knapp 5 Monate alte DH-Foxterrier-Hündin das erste Mal Sauen begutachten.
Das Saugatter hat 3 neue Sauen. Bislang haben wir immer an 2 Überläufern gearbeitet, nun stehen im Saugatter Mahlpfuhl 1 Bache mit 2 Frischlingen von ca. 40 kg zur „Verfügung“. Die Arbeiten der einzelnen Hunde waren sehr unterschiedlich. Die Bracken zeigten schöne Suchen und exzellente Führigkeit. Die beiden Spaniel-Rüden suchten rassebedingt kürzer – im Umfeld ihres Führers, aber dafür auch sehr flott und mit bestem Naseneinsatz. Nils zeigte an den Sauen, dass auch ein Spaniel die Sauen auf die Läufe bringen kann und blieb lange an ihnen dran. Hannes, der erst zum zweiten Mal an den Sauen übte, zeigte ebenfalls schon sehr gute Ansätze. Hexe blieb diesmal hinter den Erwartungen ihres Führers zurück. Hatte sie beim letzten Üben tolle Arbeiten gezeigt, so stand sie diesmal die Sauen vor, bedrängte sie aber nicht. Ob dies nun an der zunehmenden Wärme lag, kann im Nachhinein schlecht beurteilt werden. Die Foxterrier lieferten ihr gewohntes Leistungsvermögen ab, wobei Willi zum Abschluss des Übens noch meinte, sich einen der beiden Frischlinge vornehmen zu müssen, welches ihm dann auch 2 kleine Schmisse einbrachte. Die beiden jungen Hunde durften im Saugatter an der längeren Leine die Sauen begutachten und vorsichtig Kontakt aufnehmen. Dieses schrittweise Heranführen an das Schwarzwild ist für den späteren Jagdeinsatz nur zu befürworten. Die 2. Vorsitzende hatte ihre beiden DH-Foxterrier-Damen (Donna und Luzie) mit, die diesmal aber nicht an den Sauen jagen sollten. Es waren ausreichend Hunde gemeldet und die beiden haben oft bewiesen, was sie zu leisten vermögen. So blieb ihnen die Zuschauerrolle, was den beiden gar nicht behagte.
Wie auch im vergangenen Jahr hatten sich die Hundeführer verabredet, das wieder gegrillt werden solle. Wer nichts zum Verzehr beitragen konnte, zahlte einen Obulus. Zu Essen und Trinken gab es ausreichend und wir hatten viel Spaß, nette Gespräche über Jagd, Hunde und sonstiges. Erwähnenswert ist, das ein Hundeführer, der sich für die Gruppe interessiert und Mitte August einen Welpen erst bekommt, aus dem Bremer Raum anreiste, um uns und die Arbeit mit den Hunden kennenzulernen. Zu diesem Zweck sind vor längerer Zeit eben diese Übungseinheiten geschaffen worden. Nicht nur das Arbeiten mit den Hunden steht alleine im Vordergrund, auch das Gesellige bzw. Kennenlernen soll nicht zu kurz kommen.

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Ein rundum toller Tag – alle Beteiligten waren sich einig, einen gelungenen Übungstag erlebt zu haben. Im nächsten Jahr wird es einen neuen Einsatz in dem Gatter geben – nach Bedarf auch zwei Übungstage.
Herrn Pape wieder einmal mehr vielen Dank – für die nette Aufnahme und das zur Verfügung stellen von Grill und Hütte. Wir kommen gerne wieder.